Sonntag, 8. Januar 2012

Briefumschlag im DIN-A-7 Format

Eine liebe einzelne Leserin wollte nicht lange rum probieren und sagte, mach doch mal ´nen Workshop zu den kleinen Dankeschön-Karten, die man jetzt nach Weihnachten gut brauchen kann. Na, nicht lange gefackelt und losgelegt! Diese Karte soll verpackt werden (Dankeschön-Spruch kommt immer später drauf!). Sie ist die Hälfte von einer Hälfte und dann in der Hälfte gefaltet groß ... alles klar?


Oder einfacher gesagt: Nimm einen DIN-A-4-Karton und teile ihn zwei Mal in der Mitte, dann falzt du in der Mitte:


Das Untere ist die Karte :-))! Und jetzt der Umschlag. Er ist so groß, dass die Karte locker reinpasst, was wohl sonst?


Du beginnst mit einem Papier, das ich immer bei Staples kaufe und das 120g schwer ist. Zum Vergleich: Kopierpapier ist 80g leicht. Aus einem DIN-A-4-Bogen schneide ich zwei Bögen mit 15cm Kantenlänge quadratisch zu und aus jedem der beiden Quadrate wird dann ein Briefumschlag. Wenn das Paket mit 250 Blatt 9 Euro kostet, dann hast du mit entsprechender Geduld für 9 Euro 500 kleine Briefumschläge gemacht ... das lohnt sich dann schon! Verzieren kannst du je nach Lust und Laune und Anlass und Spaß dran allemal ...


So, jetzt nehme ich das Martha-Stewart-Falzboard, das kostet um die 20 Euro und ist billiger als Umschläge auf Dauer sind. Es hat ein Dreieck, das extra zum Umschläge-Herstellen gedacht ist und mit den feinen Rillen bist du ganz fix in jeder Größe dabei, wie ich schon in einem Post vorher zeigte. Wichtig ist die rote Mittellinie, die ich per Permanentmarker eingezeichnet habe. An ihr orientierst du dich. Sie ist an der Spitze des Dreiecks eingezeichnet bei 6".


Du legst dein Papier so hin, dass die Ecken auf der roten Linie sind, anschließend falzt du erst bei  3 3/4" und dann bei 8 1/4" (das sind die roten Pfeile und ich zähle immer viel einfacher, nämlich zwei Rillen von der vier nach links und zwei Rillen von der 8 nach rechts). Und dann mache ich gleich hundert Stück hahahahahaha!


Jetzt drehst du das Blatt um 90 Grad und falzt bei den schwarzen Pfeilen, bei 4 3/8" (also ein Viertel und dann noch mal die Hälfte von einem neuen Viertel für all diejenigen, die keine Erinnerung an Bruchrechnung haben ... oder einfach drei Rillen weiter nach rechts von der vier aus :-)))! Und bei beim zweiten schwarzen Pfeil ist es die dritte Rille nach links, also bei 7 5/8".


Es gibt ja Falzboards die anbieten, einen Plastikreiter zu setzen an diesen Falzstellen. Dafür kostet das dann auch noch mal 50% mehr als das Martha-Stewart-Falzboard. Ich nehme dafür einen Filzschreiber. Der kostet nix, den hat jede im Haushalt rumliegen ...


Nun nur noch falten und kleben, links mit Ecke dran und rechts mit abber Ecke, aber ehrlich, ob du die Ecken abschneidest oder dran lässt, ob du die überstehende Spitze umknickst oder nicht - wen stört das schon, wenn er oder sie so nette Post von dir bekommt, oder?

So wünsche ich allen meinen Leserinnen ein gutes Neues Jahr mit den eben geborenen Bentheimer Ferkelchen aus dem Bremer Bürgerpark bei mir um die Ecke und grüße herzlichst!


Eure Stempellotta, die sich jetzt auf´s Sofa trollt ...

Kommentare:

  1. Annelotte lässt die Sau raus ;-)

    Liebe Grüße deine Nachbarin

    Vanessa

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  2. Liebste junge Lieblingsnachbarin (es gibt auch noch eine ältere :-))),

    wie hast Du Dich als junger Mensch ohne Bastelambitionen auf meinen Oldie-Blog verirrt???

    Geht es Dir gut :-)))? Ich bin total gerührt und geschüttelt und freue und bedanke mich sehr!

    Bleib gesund und munter wünscht Dir
    Annelotte

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  3. Huhu,

    die Adresse hast du mir mal per SMS geschickt, als du zur Kur warst. Mir gehts wunderbar. Gleich ist endlich Feierabend und Wochenende !

    Liebe Grüße

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  4. hahahahahaha - ICH nun wieder! Nix kann ich mir merken ...
    Wie gut, dass es euch junge Leute gibt, die das Erinnern besser können!

    LG von Annelotte

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  5. einfach super dein workshop....danke fürs einstellen....

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